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Der Deutsche Verkehrsgerichtstag in Goslar
ist ein Kongress von Verkehrsrechts- und Verkehrsexperten, der alljährlich in
der letzten Januar-Woche stattfindet. Er wird von der Deutschen Akademie für
Verkehrswissenschaft ausgerichtet und dauert jeweils drei Tage (mittwochs bis
freitags). Am Mittwoch finden die Mitgliederversammlung der Akademie und
gesellschaftliche Veranstaltungen statt. Am Donnerstag wird der
Verkehrsgerichtstag mit einer Versammlung in der Kaiserpfalz in Goslar offiziell
eröffnet: Nach Begrüßungsansprachen wird von einem prominenten Redner ein
Plenarvortrag zu Fragen von aktueller und grundsätzlicher Bedeutung gehalten. Ab
Mittag tagen acht Arbeitskreise, die jeweils anhand von drei Referaten weitere
aktuelle Themen diskutieren. Am Freitag verabschieden die Arbeitskreise ihre
Empfehlungen. Diese enthalten Anregungen und Forderungen gegenüber dem
Gesetzgeber, der Verwaltung und der Justiz sowie gegenüber den
Verkehrsteilnehmern und der Öffentlichkeit. Am Nachmittag endet das Programm mit
einem weiteren Plenarvortrag im großen Saal des Tagungszentrums.
Präsident des Verkehrsgerichtstags ist Prof. Dr. Friedrich Dencker, Universität
Münster. Unter seiner Leitung wird der Verkehrsgerichtstag thematisch
vorbereitet von einem Ausschuss, der jeweils bereits ab März des Vorjahres seine
Arbeit aufnimmt. Für die organisatorische Vorbereitung und Durchführung sind der
Geschäftsführer der Akademie, Dipl.-Ing. Klaus Labenski, und der
Organisationsleiter Manfred Mrass zuständig.
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